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Arbeitsgrundsätze |
| Die
Aktivitäten des akuTh sowie die Arbeit der einzelnen Mitglieder wurzeln in dem
Verständnis einer komplexen Wechselwirkung zwischen gesellschaftlichem Handeln
und dessen gegenwärtigen und zukünftigen Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Gesellschaft.
Für die Umweltbildung des akuTh gelten daher als Grundsätze: |
| Handlungsorientierung |
| Einstellungsänderung
bedarf mehr als nur der theoretischen Auseinandersetzung. Ausprobieren und eigenes
Tun befähigt unsere Zielgruppen, Gelerntes, Erfahrenes, Erlebtes zu verinnerlichen
und in Handeln umzusetzen. |
| Problemorientierung |
| Umweltbildung
stärkt das Problembewußtsein und die Problemlösungskompetenz der jeweiligen Zielgruppen.
Grundlage für die Problemlösungskompetenz ist unter anderem die Mehrperspektivität
und das vernetzte Denken sowie die Variabilität der jeweiligen Angebote. Sie fördert
somit auch die dynamischen Fähigkeiten der Menschen für eine zukunftsfähige Entwicklung.
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| Situationsorientierung |
| Umweltbildung
orientiert sich an der Lebenswelt der Zielgruppen mit ihren jeweiligen sozialen
und altersbedingten Besonderheiten und knüpft an deren aktuellen spezifischen
Problemen an. |
| Ganzheitlichkeit |
| Ökologische
Probleme dürfen nicht isoliert betrachtet werden, sondern bilden ein komplexes
System mit ökonomischen, sozialen, ethischen und kulturellen Dimensionen. Daher
bezieht nachhaltige Umweltbildung möglichst viele gesellschaftliche Aspekte ein. |
| Verknüpfung
von fachlicher und methodischer Kompetenz |
| Fundiertes
Wissen in den entsprechenden Fachdisziplinen ist Grundvoraussetzung für erfolgreiche
Umweltbildung. Um ihre Anliegen zu transportieren, greifen akuTh-Einrichtungen
auf einen reichen Fundus von methodischem Handwerkszeug zurück, welches sie kreativ
und zielgruppengerecht einsetzen. |
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Kooperation und Regionalität |
| Themen
der Umweltbildung lassen sich an örtlichen Gegebenheiten festmachen. Die Arbeit
des akuTh setzt daher auf die plurale und dezentrale Struktur seines Netzwerkes
und nutzt unter Berücksichtigung einer kooperativen Arbeitsweise die lokale Präsenz
und die regionalen Ressourcen der betreffenden Einrichtungen. |
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