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Die Einrichtung ist 365 Tage im Jahr für jedermann/frau zugänglich wie für Kinder- und Schülerfreizeiten, Jugendbildungsveranstaltungen und Urlaub. Wir bieten auch Möglichkeiten der inhaltlichen Ausgestaltung.
Grundlage aller Überlegungen im Verein und Grundgedanke beispielsweise des naturnahen Bauens ist das Kreislaufprinzip. Bei diesem Ansatz des Bauens geht es eben darum z.B. solche Fragen wie:
  • Wie fertige oder bearbeite ich Werkstoffe so, daß ich Abfallprodukte weiter verwenden oder rückführen kann?
  • Wie kann ich fertige, aber moralisch verschlissene Produkte dem Kreislauf wieder zuführen?
  • Welche natürlichen und vor allem regionalen Ressourcen kann ich zum Bauen nutzen?
im Vorfeld so abzuklären, daß die Mitwelt keine bzw. geringe Belastung erfährt und das zu Bauende eine Art lebendige vierte I laut fur die Bewohner darstellt.

Oberste pädagogische Prinzipien des Hauses sind die des Kreislaufes und der gegenseitigen Toleranz eingebettet in interaktive Lernmomente, welche, wie schon beschrieben. faß- und erlebbar gestaltet werden.
  • Bauökologische Aspekte werden vor Ort theoretisch und praktisch behandelt (z. B. Bauen mit Lehm aus der regionalen Lehmgrube mit eigenem Brunnenwasser). Die methodische Ausgestaltung ist zielgruppenabhängig.
  • Gewalt- und geschlechtsspezifische Fragen werden theoretisch behandelt und durch die Schaffung von Begegnungen mit und durch die verschiedensten Menschen praktisch umgesetzt (z. B. Mädchen- und Frauenseminare).
  • Die Auffassung, daß die Bereiche Arbeit und Leben keine Trennung erfahren sollten, wird dadurch praktisch umgesetzt, daß im Haus selbst auch Mitarbeiter/innen wohnen. Die Bildungsstätte trägt somit auch eine Art Modellcharakter für andere.
Wer Lust und Laune auf solch einen Ort der Begegnung hat - egal wie alt - sollte sich doch einfach mal melden. Wir freuen uns, wenn wir spüren, daß unsere Arbeit und unsere theoretischen Ansätze auch auf Resonanz stoßen.
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