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Das Museum für Naturkunde befindet sich im ältesten erhaltenen
Bürgerhaus im Zentrum der Stadt Gera, im denkmalgeschützten "Schreiberschen
Haus", nur fünf Minuten vom Markt entfernt.
Im Museum wird auf einer Ausstellungsfläche von ca. 600 m² "Die
Region Ostthüringen als Landschaftsraum" vorgestellt. In der
ersten Etage befinden sich das berühmte Wollhaarnashorn und ein
Raum zur erdgeschichtlichen Entwicklung Ostthüringens. Pflanzen
und Tiere sind in ihren Lebensräumen Teich, Acker, Wald und Stadt
naturgetreu dargestellt. Per Computer können detaillierte Informationen
zu Lebensweise, Merkmalen und Artenschutzprogramm abgerufen werden.
Im gesamten Ausstellungsbereich werden die Besucher an eine landschaftsökologische
Betrachtungsweise herangeführt.
Im Obergeschoss erfährt der Besucher die Entwicklung "Vom
Naturalienkabinett zum naturwissenschaftlichen Museum", verbunden
mit der Interieurgestaltung einer Gelehrtenstube um 1800.
Der Ausstellungsraum "Minerale - Bausteine der Erdkruste"
sowie das Museum im Höhler Nr. 188 zu "Minerale und Bergbau
Ostthüringens" ergänzen die Dauerausstellung.
Eine umfangreiche naturkundliche Bibliothek steht Interessierten zur
Verfügung.
Eine architektonische Kostbarkeit des Hauses, der Barocksaal, ermöglicht
naturkundliche und kulturelle Veranstaltungen.
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